Vereinssatzung

Vereinssatzung „ SV Westfalia Gemen e. V.“

 

vom 23.04.2004

 

[geändert durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom 11.04.2008 (Änderungen kursiv und in Fettdruck); eingetragen in das Vereinsregister des Amtsgerichts Borken (VR 241) am 29.09.2008]

 

 

§ 1    Name, Sitz, Geschäftsjahr

 

Der im Jahre 1927 gegründete Verein führt den Namen Sportverein “Westfalia“ Gemen. Er versteht sich als Breitensportverein und ist im Vereinsregister bei dem Amtsgericht Borken (VR 241) mit dem Zusatz „e. V.” eingetragen.

 

Der Sitz des Vereins ist in 46325 Borken-Gemen, Coesfelder Str. 17.

 

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

 

§ 2    Zweck

 

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinn des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

 

Zweck des Vereins ist die planmäßige Förderung und Pflege des Sports in seiner Vielseitigkeit in möglichster Verbindung mit kultureller und wertiger Erziehung der Jugend sowie die Förderung der Kultur.

 

Dieser Zweck wird verwirklicht durch die Vorhaltung von Sportmöglichkeiten zu Gunsten der Vereinsmitglieder, hier durch Errichtung, Unterhaltung und Pflege eigener und fremder Sportanlagen und Sportgeräten, die Förderung sportlicher Übungen, Leistungen und Gesundheitssport (u. a. Kursangebote) unter Anleitung ausgebildeter Übungsleiter sowie die Bereitstellung und Durchführung von sportlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Angeboten für alle Altersgruppen.

 

Das Vereinsvermögen steht allen Mitgliedern zur Verfolgung dieser Zwecke umfänglich zur Verfügung.

 

 

§ 3    Selbstlosigkeit

 

Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht eigenwirtschaftliche Zwecke und strebt nicht Gewinnerzielung für sich selbst und seine Mitglieder an.

 

 

§ 4    Mittelverwendung

 

Mittel des Vereins, insbesondere etwaige Gewinne, dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

 

§ 5    Uneigennützigkeit

 

Der Verein darf nicht Personen durch Ausgaben, die dem Vereinszweck nicht entsprechen, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.

 

 

§ 6    Auflösung des Vereins

 

Die Auflösung des Vereins oder die Fusion mit einem anderen Verein kann nur in einer besonderen, zu diesem Zweck einzuberufenden, außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Die Entscheidung zur Auflösung oder Fusion bedarf der Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen.

 

Im Fall der Auflösung des Vereins und für den Fall des Wegfalls seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Borken/Westfalen, die es wiederum ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke im Ortsteil Gemen der Stadt Borken zu verwenden hat.

 

 

§ 7    Verbandsmitgliedschaft

 

Der Verein ist Mitglied in den einschlägigen Sportverbänden.

 

Ergänzend zum Inhalt dieser Satzung und Ordnungen des Vereins gelten die Satzungen, Ordnungen und Wettkampfbestimmungen dieser Verbände. Die Mitglieder des Vereins unterwerfen sich durch ihren Beitritt zum Verein dieser Vereins-Satzung und den jeweiligen Verbandsbestimmungen.

 

 

§ 8    Mitgliedschaft

 

Der Verein führt als Mitglieder aktive Mitglieder, die sich ausübend am Vereinsleben beteiligen, passive Mitglieder, Jugendliche und Ehrenmitglieder.

 

Veranstaltungsgebundene Kurzzeitmitgliedschaft ist bei Inanspruchnahme von Kursangeboten möglich.

 

Jugendliche Mitglieder und Kurzzeitmitglieder sind berechtigt, an den Versammlungen teilzunehmen; sie haben jedoch kein Stimm- und Wahlrecht; sie zahlen einen geminderten Beitrag.

 

Ehrenmitglieder werden auf Vorschlag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung ernannt; sie haben keine besonderen Rechte.

 

 

§ 9    Erwerb der Mitgliedschaft

 

Die Mitgliedschaft wird durch Aufnahme erworben. Das Aufnahmegesuch ist schriftlich zu stellen, im gegebenen Fall (Jugendliche usw.) durch den gesetzlichen Vertreter.

 

Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Die Mitgliedschaft beginnt mit entsprechender Beschlussfassung; sie gilt für mindestens ein Jahr.

 

Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht. Die Ablehnung der Aufnahme muss nicht begründet werden.

 

Veranstaltungsgebundene Kurzzeitmitgliedschaft wird begründet bei Inanspruchnahme von Kursangeboten.

 

 

§ 10 Beendigung der Mitgliedschaft

 

Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt aus dem Verein (Kündigung) oder Ausschluss.

 

Der Austritt aus dem Verein erfolgt durch schriftliche Erklärung (ggfs. des gesetzlichen Vertreters) an den Vorstand.

 

Austritte sind nur zum 30.06. und 31.12. eines jeden Jahres unter Wahrung einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zulässig.

 

Kurzzeitmitgliedschaft erlischt automatisch, wenn der betreffende Kurs beendet ist.

 

Ein Ausschluss kann erfolgen, wenn ein Mitglied in grober Weise den Interessen des Vereins, dessen Zielen oder dessen Belangen zuwider handelt und dadurch ein wichtiger Grund gegeben ist, das Mitglied auszuschließen.

 

Ausschlussgrund ist auch ein grober Verstoß gegen die Kameradschaft innerhalb des Vereins und die Nichterfüllung satzungsgemäßer Beitragspflichten nach zweimaliger schriftlicher Mahnung.

 

Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand auf Antrag jeden Mitglieds. Der Betroffene ist zu hören. Der Vorstand entscheidet mit 2/3-Mehrheit. Der Beschluss ist dem Betroffenen schriftlich mitzuteilen.

 

Gegen die Entscheidung ist die Beschwerde des Mitglieds zulässig. Die Beschwerdefrist beträgt 2 Wochen.

 

Die Beschwerde ist zu begründen; sie hat keine aufschiebende Wirkung.

 

Über die Beschwerde entscheidet die Mitgliederversammlung.

 

 

§ 11 Beiträge

 

Die Mitglieder sind zu Beitragsleistungen verpflichtet. Der Vorstand kann in begründeten Einzelfällen Beitragsleistungen ganz oder teilweise erlassen oder stunden.

 

Der Verein erhebt Beiträge für Familien, Einzelmitglieder und Jugendliche.

 

Bei veranstaltungsgebundener Kurzzeitmitgliedschaft enthält die Kursgebühr einen anteiligen Mitgliedsbeitrag.

 

Über die Art und Höhe, Fälligkeit usw. der Beitragsleistungen beschließt die Mitgliederversammlung.

 

Die Beiträge werden durch Bankeinzugsermächtigung der Mitglieder erhoben.

 

 

§ 12 Vorstand

 

Die Geschäftsführung und Vertretung des Vereins liegen in der Hand des I., II. und III. Vorsitzenden und des Geschäftsführers.

 

Diese sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB.

 

Zwei von Ihnen können den Verein gemeinsam vertreten

 

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Die Wahl erfolgt mit der Maßgabe, dass das Vorstandsamt auf jeden Fall bis zur Durchführung von Neuwahlen fortdauert.

 

Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich. Ihm sowie weiteren im Verein ehrenamtlich Tätigen darf aber eine Ehrenamtspauschale im Rahmen von § 3 Nr. 26a EStG gezahlt werden. Dem Vorstand bleibt die Entscheidung vorbehalten, wem und in welcher Höhe diese Pauschale gewährt wird.

 

Der Vorstand regelt seine Zuständigkeiten und bestimmt die Rahmenbedingungen sowie den Finanzausgleich im Verein und die Budgets der Fachabteilungen und ihrer Jugend.

 

Der erweiterte Vorstand des Vereins besteht aus den Vorstandsmitgliedern wie vor, ferner den Leitern der Fachabteilungen, dem Leiter des Jugendausschusses, dem Webmaster (www.westfalia-gemen.de) und dem Sozialwart.

 

 

§ 13 Mitgliederversammlung

 

Die Mitgliederversammlung findet jährlich statt möglichst in den ersten 3 Monaten des Jahres.

 

Die Versammlungsleitung liegt in den Händen des ersten Vorsitzenden des Vereins; der Geschäftsführer erstellt und unterschreibt das Versammlungs- und Ergebnisprotokoll.

 

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins und beschließt über alle den Verein angehende Fragen, insbesondere über Satzungsänderungen, die Wahl des Vorstandes, die Entlastung des Vorstandes und die Beitragsleistungen.

 

Satzungsänderungsbeschlüsse bedürfen einer ¾-Mehrheit der anwesenden Mitglieder; übrige Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst.

 

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf Verlangen eines Drittels der Mitglieder einzuberufen.

 

Die Einberufung zu allen Mitgliederversammlungen erfolgt durch den Vorstand per Post, mit einer Frist von einer Woche und unter Bekanntgabe der Tagesordnung.

 

Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.

 

Alle Abstimmungen und Wahlen erfolgen offen per Handzeichen. Für den Fall eines Antrags auf geheime Abstimmung wird hierüber vorab – ebenfalls durch die Mitgliederversammlung – entschieden.

 

Jedes Mitglied kann bis spätestens 2 Tage vor der Mitgliederversammlung die Ergänzung der Tagesordnung beantragen oder Entschließungsanträge einbringen. Letztere sollen begründet werden. Die Anträge müssen in schriftlicher Form beim Ersten Vorsitzenden eingegangen sein. Nicht fristgerechte Ergänzungs- oder Anträge auf Entschließungen können mit dieser Begründung durch einstimmigen Beschluss des Vorstandes verworfen werden.

 

Für die Zulassung von Dringlichkeitsanträgen zur Beratung und Beschlussfassung ist die einfache Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten erforderlich. Dringlichkeitsanträge sind nur solche, welche ihrer Natur nach nicht fristgerecht im Sinne des Vorabsatzes eingereicht werden konnten; im Streitfall entscheidet der Vorstand durch einstimmigen Beschluss. Satzungsänderungsanträge oder Auflösungsanträge sind niemals dringlich.

 

 

§ 14 Kassenprüfung

 

Die Generalversammlung wählt zwei Kassenprüfer, die nicht dem Vorstand oder einem sonstigen Vereinsorgan angehören dürfen.

 

Die Amtszeit der Kassenprüfer entspricht der des Vorstandes.

 

Die Kassenprüfer prüfen einmal jährlich die gesamte Vereinskasse mit allen Konten, Buchungsunterlagen und Belegen und erstatten dem Vorstand und der Mitgliederversammlung einen Bericht.

 

 

§ 15 Abteilungsversammlung

 

Die Mitglieder der Fachabteilungen ordnen ihre Belange in eigenen Abteilungsversammlungen selbst. Sie wählen eine Abteilungsleitung. Die Abteilungsleitung bedarf der Bestätigung durch die Mitgliederversammlung.

 

Der Abteilungsleiter ist Mitglied des erweiterten Vorstandes i.S.d. § 12.

 

§ 16 Vereinsjugend

 

Die Jugend des Vereins führt und verwaltet sich selbständig und entscheidet über das ihr durch den Haushalt des Vereins zufließende Budget im Rahmen der Grundsätze zu §§ 2 bis 6 dieser Satzung allein.

 

Das Nähere regelt die Vereinsjugendordnung in der Fassung des Beschlusses vom Vereinsjugendtag am 25.01.1975.

 

 

§ 17 Schlussbestimmungen

 

Die Satzung vom 23.04.2004 in der heute, 11.04.2008, von der Mitgliederversammlung verabschiedeten Änderungsfassung tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft; zugleich tritt die bisherige Fassung außer Kraft.

 



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