Aktuelle Nachrichten vom Sportverein Westfalia Gemen e.V.

NACHWUCHS: Henk Potthoff muss jetzt kämpfen!


              

NACHWUCHS: Henk Potthoff muss kämpfen

Am Samstag spielte Henk Potthoff noch mit der U15 beim SC Preußen Münster, doch nun steht der 14-jährige „Strippenzieher“ im Mittelfeld vor einer noch kräftezehrenderen Aufgabe. 

Foto: Henk Potthoff kämpft für sein Team immer unermüdlich

Henk spielt seit den G-Junioren bei der Westfalia und entwickelte sich immer mehr zu einer Leitfigur für die gleichaltrigen Fußballer. Im vergangenen Jahr war er als Jungjahrgang Teil des „Abenteuers Landesliga“ und durfte am Ende der Saison den erwünschten Klassenerhalt feiern. Über den Jungjahrgang mit der meisten Spielzeit in der vergangenen Saison urteilt das Trainerteam Albring/Jansen: „Henk ist ein absoluter Leader und Kämpfer auf dem Spielfeld. Er geht vorweg, wenn die Mannschaft einen Anstoß braucht, geht für das Team dahin, wo es weh tut, und beherrscht mit seiner Physis das Zentrum“. So ist „die Nummer 4“ auch in dieser Saison ein enorm wichtiger Bestandteil der U15, der er nun circa ein halbes Jahr fehlen wird. Die neu zum Staff gestoßenen Bert Zielinski und Julian Kalter erklärten schon nach kurzer Zeit: „Henk ist der Kopf des Teams, an dem sich alle orientieren. Menschlich ist das genau der Typ Spieler, der mit seinem Ehrgeiz alle mitziehen kann“. Für die U15 gehe es in den kommenden Wochen darum, den Spieler im Team zu ersetzen und natürlich auch Punkte für ihn zu erkämpfen. 

Foto: Henk Potthoff gibt keinen Zweikampf im Spiel verloren

Henk wurde dabei mit dem Wiskott-Aldrich-Syndrom geboren, was unter anderem zur Folge hat, dass er aktuell in fünf Tagesabschnitten neue Thrombozyten (Blutplättchen) bekommt. Kausal kann ein Wiskott-Aldrich-Syndrom dabei im Rahmen einer Knochenmarktransplantation therapiert werden, bei welcher das körpereigene Knochenmark chemotherapeutisch zerstört und im Anschluss durch gesundes Knochenmark ersetzt wird.

Bei der Behandlung und dem Heilungsverlauf wünschen Spieler, Freunde, Trainer und Verantwortliche vom SV Westfalia Gemen alles Gute - mit dem Wissen, dass Kämpfer immer noch stärker zurückkommen.

 



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