Aktuelle Nachrichten vom Sportverein Westfalia Gemen e.V.

SENIOREN: Müssner-Elf mit Dämpfer gegen Sinsen


           

SENIOREN: TuS Sinsen II - SV Westfalia Gemen II = 4:1 (1:0)

Am 5. Spieltag musste sich die Westfalia Reserve bei der Zweitgarnitur des Westfalenligisten TuS 05 Sinsen mit 1:4 geschlagen geben und konnte die guten Leistungen der Vorwochen nicht bestätigen. 

Gleich von Beginn an schien es eine Frage der Zeit zu sein, wann die Westfalia die Führung erzielen würde. Mirko Tembrink hatte die Führung auf dem Fuß, als er Sinsens Torsteher Marvin Schulz aus der Drehung zu einer Glanzparade zwang (12.). Die Westfalia war tonangebend und setzte die Heimmannschaft weiter unter Druck. Aus dem Nichts die schmeichelhafte Führung für die Gastgeber: Ein Eckball konnte nicht entscheidend geklärt werden, Torwart Simon Eichholz agierte bei der erneuten Hereingabe aus dem Halbfeld zu unentschlossen und so hatte Alexander Glembotzki wenig Mühe das Leder über Eichholz hinweg zum 1:0 ins Tor zu lupfen (20.). Dieser Gegentreffer zeigte Wirkung, die Westfalia-Reserve schien geschockt. Die beste Chance zum Ausgleich hatte Kai Hinsken auf dem Fuß, als er von Mirko Tembrink vorbereitet alleine aufs Sinsener Tor zulief. Aus spitzem Winkel überwand Hinsken zwar den Torhüter, auf der Linie rettete ein Sinsener Verteidiger in höchster Not (33.). Kurz vor der Halbzeit noch eine strittige Szene: Ein direkter Freistoß von Manuel Rottmann wurde durch einen in der Mauer stehenden Marler Akteur mit dem Ellbogen geblockt, Schiedsrichter Said Moquadam übersah diese Situation und ließ die Partie weiterlaufen.

Nach der Pause hatte sich die Elf von der Jugendburg viel vorgenommen, verlor stattdessen aber völlig die Ordnung. Paolo Alduk vertändelte im Spielaufbau in einem Zweikampf mit Alexander Glembotzki den Ball. Der Stürmer nutzte die Gelegenheit und erhöhte auf 2:0 für seine Farben (56.). Kurz zuvor hatte Sinsen in Person von Leoniak die große Möglichkeit zum Führungsausbau, der quirlige Außenspieler setzte seinen Schuss sträflich frei und mit viel Pech ans Lattenkreuz (49.). Die Entscheidung fiel in der 70. Minute, als sich Leoniak über die linke Seite gegen Benedikt Albring durchsetzte und Christian Kopse die Hereingabe am zweiten Pfosten zum 3:0 nur noch einschieben brauchte. Kopse sorgte auch für den vierten Treffer, als er seinem Gegenspieler Philipp Burkhardt entwischte und eine Flanke aus dem Halbfeld mit wenig Mühe einköpfen konnte (75.). Gemen kam nur noch zum Ehrentreffer, als Kirchhoff einen Kopfball nach einer Ecke genau in den Winkel zum 1:4-Endstand setzte (81.).

Schonungslos analysierte Westfalia-Coach Dennis Müssner das Geschehen auf dem Platz: "Wir haben es heute selbst versäumt gegen einen schwachen Gegner drei Punkte zu holen. Wenn man in der ersten Halbzeit in einem Auswärtsspiel so große Tormöglichkeiten liegen lässt und nicht konsequent und konzentriert verteidigt, dann muss man damit leben, dass man ohne Punkte nach Hause fährt. Unsere zweite Halbzeit war absolut desolat. Wir hatten keine Ordnung mehr im Spiel und keine Disziplin. Jeder hat sein eigenes Ding gemacht, das hatte nichts mehr mit mannschaftlicher Geschlossenheit zu tun. Nach den vergangenen starken Auftritten wurden wir nun auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Wir werden das in dieser Woche beim Training ansprechen. Gegen Flaesheim wird es am kommenden Sonntag eine sehr knifflige Aufgabe, da müssen wir uns steigern. Sonst stehen wir erneut mit leeren Händen da, wenn wir noch einmal so eine Leistung zeigen."

Nach zwei Auswärtspartien hintereinander empfängt die Müssner-Elf am kommenden Sonntag SuS Concordia Flaesheim. Nach der Niederlage in Sinsen ist eine deutliche Leistungssteigerung nötig, damit man gegen die starken Gäste in die Erfolgsspur zurückkehrt.

Aufstellung:

Eichholz - Albring, Demming, Alduk, Burkhardt, Kalter (81. Sparwel), Blanke, Rottmann, Bartusch (46. Kirchhoff), Hinsken, Tembrink (67. Emmerich)

Tore:

1:0 Alexander Glembotzki (20.)

2:0 Alexander Glembotzki (56.)

3:0 Christian Kopse (70.)

4:0 Christian Kopse (75.)

4:1 Ken Kirchhoff (81.)

 



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