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NACHWUCHS: U19-Junioren schaffen Rückkehr in Bezirksliga


           

NACHWUCHS: SC Reken - SV Westfalia Gemen U19 = 3:3 (1:0)

Nach zwei Jahren Abstinenz kehrt die U19 des SV Westfalia Gemen in die Bezirksliga zurück. Den letzten nötigen Punkt holte der älteste Gemener Nachwuchs am Samstagabend beim 3:3-Unentschieden gegen den SC Reken.

Die Ausgangslage vor dem Gastspiel in Hülsten gegen den SC Reken war klar, denn mit dem 2:0-Heimsieg gegen ETuS Haltern eine Woche zuvor, reichte der Westfalia ein Punkt aus den drei letzten Begegnungen, um die Meisterschaft und den Aufstieg zu erringen. Dementsprechend motiviert ging die Elf aus dem WESCH-Sportpark an der Jugendburg die Begegnung an, war schnell feldüberlegen, aber konnte sich gegen die gute gestaffelte Defensive der Hausherren nur wenig klare Torchancen erspielen. Die Rekener wiederum versuchten mit einem schnellen Umschaltspiel nach Ballgewinn zum Erfolg zu kommen, dies gelang auch noch vor dem Seitenwechsel. Mit der zweiten guten Möglichkeit erzielten die Rekener die 1:0-Pausenführung.

Nach dem Wiederanpfiff konnten die Gäste aus Gemen zwar die längeren Ballbesitzpassagen für sich verbuchen, aber Chancen verzeichneten nur die Rekener. Aus drei Tormöglichkeiten konnte die Elf von Trainer Jürgen Ball zwei weitere Treffer erzielen und sehr zum Leidwesen der vielen mitgereisten Gemener auf 0:3 stellen. Das dritte Rekener Tor war aber nicht die Entscheidung in dieser Partie, sondern der Weckruf für die Westfalia, welche urplötzlich mehr Zug zum Tor entwickelte und sich Möglichkeiten erspielte. Nach einem Eckball kam Marco Opperbeck frei zum Kopfball und erzielte den Anschlusstreffer für die Gemener Westfalia. Dieser ermutigte die Kitta-Elf weiter und diese fuhr einen Angriff nach dem anderen, aber viele Abschlüsse waren überhastet oder zu ungenau, somit musste eine erneute Standardsituation her. Ein erneuter Eckball, welcher von Thröner zunächst aus kurzer Distanz an den Pfosten geschossen wurde, konnte vom eingewechselten Frederik Wedding aus dem Getümmel in die Rekener Maschen geschossen werden. Kurios am Tor des Innenverteidigers ist die Geschichte, denn Wedding erzielte erst sein zweites Saisontor und das erste markierte das Gemener Urgestein im Hinspiel. Nun fehlte der Westfalia noch ein Treffer und dieser war Julius Gerster mit einer starken Einzelaktion vorbehalten, welcher zum kollektiven Gemener Siegerjubel führte. Wenige Zeigerumdrehungen später endete die Partie und die Freude kannte keine Grenzen.

Am Ende können sicherlich alle von einer verdienten Meisterschaft der Gemener Westfalia sprechen, denn in den bisherigen 16 Pflichtspielen wurden 44 Punkte eingefahren und die Elf vom Trainerteam Philipp Kitta und Stefan Bartusch blieb ohne Niederlage. Ein Torverhältnis von 78:23-Toren spricht ebenfalls Bände, auch wenn die Defensive nicht die beste der Kreisliga A war, so suchte die Offensive der Westfalia ihresgleichen.

Aufstellung:

Wedding - Stapel, Neumann, Storcks, Gerster, Opperbeck, Enke, Thröner, Gülen, Merten, Schank

Tore:

1:0 SC Reken

2:0 SC Reken

3:0 SC Reken

3:1 Marco Opperbeck

3:2 Frederik Wedding

3:3 Julius Gerster



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